Instagram

Instagram. Ich persönlich liebe es. Ich liebe die Fotografie und meine Bilder mit anderen Fotobegeisterten zu teilen. In den letzten Jahren, in denen ich Instagram benutzt habe, hat sich natürlich auch der Fokus verändert, mit dem ich durch die Welt gehe. Man achtet vielmehr auf Details und auf die schönen Dinge des Lebens. Das macht für mich auch den Reiz aus. Es gibt meiner Meinung nach in jeder Alltagssituation so schöne Momente, die es einfach wert sind, festgehalten zu werden.

Auf der anderen Seit wird man oft belächelt wenn man sagt, dass man auf Instagram sehr aktiv ist. Wenn die gleichen Leute dann aber merken, dass man mit seiner Instagramseite relativ viele Leute erreicht, sind sie auf einmal doch nicht mehr so uninteressiert. Natürlich gibt es auch negatives Feedback, das ich bekommen habe.

 

„Deine Bilder sind total schön, aber so… generisch.“

Ja… Danke? Jeder hat einen anderen Geschmack. Ich mag meine Bilder gerne, deswegen teile ich sie ja auch. Manche Bilder postet man, weil man weiß, dass sie auf Instagram gut ankommen. Ich finde das okay. Allerdings bin ich auch dankbar für Kommentare wie diesen. Seitdem prüfe ich jedes Bild auf seinen Generik-Grad.

 

„Du likest ja jedes einzelne Bild in deinem Feed. Die guckst du doch nicht mal richtig an.“

Doch tue ich. Ich sehe nur sehr schnell was ich mag und was ich nicht mag. Ich habe eine relativ einfache Follow-Politik: Mag ich deine Bilder, folge ich dir. Mag ich sie nicht, folge ich dir nicht. Daraus resultiert natürlich, dass ich 98% der Fotos in meinem Feed mag.  Anderer Fall: ein großer Account mit tollen Bildern folgt mir, ich freue mich, folge zurück, der Account entfolgt. Da entfolge ich rigoros und es bleibt so. Follow 4 Follow und diesen Quatsch kann ich überhaupt nicht leiden.

 

„Du folgst so vielen Accounts. Kein Wunder, dass du so viele Follower hast.“

Natürlich spielt es mit rein, aber so krass kann man es einfach nicht ausdrücken. Bei mir es ja z. B. so, dass ich unglaublich viele Accounts finde, die einfach tolle Fotografien hochladen. Denen folge ich ohne nachzudenken, weil ich vom Content überzeugt bin. Der Anteil der Follower, denen ich auch Folge ist im Vergleich zum Rest relativ gering.

Dinge, die mich nerven: Follower kaufen. Leute. Man sieht es einfach. Tausende von Followern und 50-100 Likes auf einem Foto sind einfach unrealistisch. Genauso wie viele Kommentare unter einem Bild, die nur aus einzelnen Emojis oder einzelnen Wörtern bestehen, die teilweise überhaupt nichts mit dem Bildinhalt zu tun haben.

Ich selbst benutze eine App, um meine Followerfluktuation zu checken und um sehen zu können, welche Art von Beiträgen gut ankamen. Das macht Spaß und führt zu nachhaltiger Kommunikation!

Nichtsdestotrotz bleibe ich dabei, dass Instagram eine tolle App für alle Fotografie- und Designbegeisterten ist und hoffe ihr lasst euch nicht vom mittlerweile leider hohen Werbungsanteil abschrecken.

 

Wie seht ihr das? Was nervt euch an Instagram?

 

PS. Ach ja, natürlich auch Frohe Ostern euch Allen! Ich hoffe Ihr genießt das lange Wochenende ausgiebig!!

 

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