Vancouver 2015

 

Den August 2015 haben mein Freund und ich zum Großteil in Vancouver verbracht. Hier möchte ich euch die Highlights unserer Reise zeigen. Einen aktuelleren und ausführlicheren Bericht gibt es im Beitrag zu unserem Kanada-Trip 2017.

Vancouver ist eine der größten Städte an der Westküste Kanadas, in der Provinz British Columbia. Die Lage am Wasser, die Nähe zur Natur und das urbane Zentrum machen Vancouver für mich zu einer der faszinierendsten Städte, die ich jemals bereisen durfte. Die Bewohner haben tagtäglich die Auswahl zwischen Strandspaziergängen, Wandertouren oder aber einer pulsierenden Großstadt mit wunderschönem Stadtzentrum!

 

Als Stadtkind aus tiefstem Herzen habe ich mich direkt in Downtown Vancouver verliebt. Die Wolkenkratzer geben einem das Gefühl unglaublich klein zu sein und sich in einem „urban jungle“ zu befinden. Man spürt die Energie der zusammentreffenden Kulturen und ich persönlich genieße die Toleranz, mit der die Menschen hier miteinander umgehen, sehr. Natürlich sind auch die unzähligen Shops, Cafés und Restaurants nicht zu verachten.

Für jeden Sneakerfreak wie mich ein Muss: Little Burgundy & Footlocker (durch den Wechselkurs lässt sich das ein oder andere Schnäppchen ergattern). Kulinarisch ist für jeden Geschmack etwas dabei und alles sehr lecker. Zwei meiner Food-Hightlights war der gigantische 700-Kalorien-Caramel Apple von der Rocky Mountain Chocolate Factory und das Sushi. Wenn ihr Interesse an einem Foodguide für Vancouver habt, lasst mir einfach hier oder bei Instagram einen Kommentar da. Ich hätte da jede Menge Infos! Sonst wird hier der Ramen gesprengt. Badumm-Tss!

 

Granville Island ist, wie der Name schon sagt, eine Insel. Diese ist unter anderem mit den Aqua Bussen zu erreichen, eine tolle Aussicht während der Fahrt und meistens unterhaltsame Bootsführer sind in der Regel inklusive. In der Nähe von Downtown gelegen beherbergt Granville Island einige Restaurants und vor allem den Granville Market. In der Markthalle kann man seinen regelmäßigen Obst- und Gemüseeinkauf erledigen, aber auch frische Spezialitäten aus aller Welt erstehen. Originalen kanadischen Ahornsirup und andere Andenken natürlich auch. Man kann also Stunden damit verbringen von Stand zu Stand zu gehen und vor allem: gut zu essen!

Wer ahnt es nicht: Die Natur in und um Vancouver herum ist atemberaubend schön. Wir haben einen kleinen Urlaub im Urlaub gemacht und sind nach Squamish, Whistler und Pemberton gefahren. Ein kleiner Roadtrip durch Kanada!

In Squamish gibt es einige sehr gut angelegte Wanderwege im Stawamus Chief Provincial Park. Dort gibt es die Sea to Sky Gondola, die einen auf den „Chief“ bringt. Das ist ein Berg, der ein bisschen aussieht wie ein liegender indianischer Häuptling. Whistler ist eigentlich ein Skiort nördlich von Vancouver, der im Sommer aber zum Beispiel von vielen Mountainbikern und Wanderern besucht wird. Dort haben wir eine Nacht in einem Hotel verbracht und uns das gerade stattfindende Mountainbikefestival angeguckt. Das eigentliche Ziel unserer Reise war aber Pemberton. Dort wohnten wir ganz abgelegen in einer Ferienwohnung, inmitten von Bergen und deren Wandergebieten. Hier haben wir auch die Wanderung zu den Joffre Lakes gemacht. Diese liegen auf dem Weg zu einem Gletscher. Das Wasser der Seen ist strahlend türkis gefärbt und einfach eiskalt wenn man reinspringt!

 

Von meiner Tante habe ich Taschengeld für die Reise bekommen mit den Worten: „Hauptsache, du machst damit was Verrücktes.“ Gesagt, getan: Ich habe mich für einen Paragliding-Flug vom örtlichen Grouse Mountain entschieden und es war eine der besten Entscheidungen des Jahres 2015. Die Aussicht hätte nicht schöner sein können: die Sonne im Gesicht, den Pazifik vor der Nase und Vancouver zu den Füßen. Der Flugguide war so cool drauf, dass er mit mir ein paar Tricks gemacht hat. Ich glaube man nennt es Looping wenn die Stadt auf einmal über einem ist?! Trotzdem habe ich mich die ganze Zeit über sicher gefühlt und hatte einfach einen Riesenspaß in der Luft. Probiert es aus, wenn ihr Gelegenheit dazu habt!

Kanadier sind die nettesten und entspanntesten Landsleute, die ich bisher erlebt habe. (Natürlich weiß ich, dass man auch hier nicht pauschalisieren kann, aber meine Erfahrungen waren durchweg positiv.) Man kommt schnell ins Gespräch, wenn man einen ratlosen Eindruck macht (den mache ich meistens wenn ich irgendeinen Ort alleine finden soll) wird man schnell angesprochen und bekommt Hilfe angeboten. Durch den familiären Anschluss, den wir in Kanada haben, haben wir viele Locals kennen gelernt, was den positiven Eindruck auch nochmal bestärkt hat. Deswegen wird wahrscheinlich auch der nächste Urlaub dort nicht lang auf sich warten lassen.

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